Das Spiel im Rheinpark Stadion gegen den FC Vaduz startete ausgeglichen.

Der FC Wil agierte trotz seiner ungemütlichen Tabellensituation mit viel Selbstbewusstsein und je länger die Partie dauerte, desto mehr hatten sie vom Spiel. Die erste Chance im Spiel gehörte den Gästen aus Wil. Nach einer Flanke von Johan Vonlanthen verpasste Sergio Cortelezzi in der Mitte nur knapp. Vom Heimteam- dem Absteiger aus der Super League sah man im ersten Durchgang wenig. So verzeichnete der FC Vaduz zwar viel Ballbesitz, doch Wils Schlussmann Noam Baumann wurde bis zur Pause nur selten gefordert, zu oft agierten die Liechtensteiner zu unpräzise.

Der Start in den zweiten Spieldurchgang verlief eher holprig und war von viel Kampf geprägt. Die Mannschaft von Konrad Fünfstück erwies sich als hartnäckiger Widersacher. Nach einer Stunde kam der FC Wil gleich zu zwei guten Torchancen, jeweils nach einer Ecke. Vor allem die zweite Gelegenheit gab zu reden, denn der Kopfball Latifis schien erst hinter der Linie abgewehrt worden zu sein. Der Schiedsrichterassistent verweigerte aber die Anerkennung dieses Treffers. Nach einem wunderschönen Konter scheiterte Latifi in der 74. Minute an Goalie Jehle. Auch Keller und Kucani kamen zu weiteren Möglichkeiten. Am Ende war der Punktgewinn für den FC Wil mehr als verdient.

Beim Heimteam kamen Mario Bühler und Tomislav Puljic in der Innenverteidigung über 90. Minuten zum Einsatz. Auf der Gegenseite spielten Michael Goncalves so wie Sanijel Kucani ebenfalls durch und zeigten eine gute Leistung.

FC Vaduz – FC Wil 1900 0:0

Rheinpark: 1939 Zuschauer. – Sr: Amhof.

FC Vaduz: Jehle; von Niederhäusern, Bühler, Puljic, Borgmann; Muntwiler; Coulibaly, Jüllich (59. Kamber), Ciccone, Schirinzi (59. Turkes); Devic (79. Mathys).

FC Wil 1900: Baumann; Gonçalves, Lekaj, Muslin, Schällibaum; Stillhart (52. Latifi), Zé Eduardo; Kucani, Vonlanthen (83. Korkmaz), Keller (91. Savic); Cortelezzi.