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In einer enttäuschenden Partie mit wenig Torchancen trennen sich die beiden Mannschaften im Letzigrund vor knapp 10'000 Zuschauern mit 1:1. Der Brasilianer Pedro brachte die Zürcher kurz vor der Pause in Führung. Nach dem Seitenwechsel sicherte Marco Schneuwly mit seinem dritten Tor im dritten Spiel dem FC Thun noch einen Punkt.
Der FC Zürich war vor allem vor der Pause das aktivere Team. Adrian Nikci per Kopf (23.) und Buff mit einem Freistoss aus knapp 23 Metern (31.) verfehlten das Ziel nur knapp. Besser machte es dann Pedro in der 39. Minute nach einem wunderschönen Zuspiel von Oliver Buff. Der Brasilianer konnte alleine vor Torwart Da Costa einschieben und erzielte seinen ersten Saisontreffer für den FCZ. Vom FC Thun war bis zu diesem Zeitpunkt wenig bis gar nichts zu sehen. Die Berner Oberländer agierten mit langen Bällen in die Spitzen, doch gegen die beiden Innenverteidiger Beda und Texeira hatte Marco Schneuwly als einziger Stürmer einen schweren Stand.
In der zweiten Halbzeit drängten die Zürcher auf den zweiten Treffer. In der 51. Minute zog Drmic alleine auf da Costa los, sein ungenügender Abschluss konnte der Thuner Schlussmann ohne Probleme festhalten. Nur sieben Minuten später profitierte erneut Drmic von einem katastrophalen Abwehrfehler von Matic. Der FCZ Stürmer umkurvte den heraus stürmenden Da Costa, vertändelte sich aber gegen einen rückgeeilten Thuner Verteidiger und kam schliesslich nicht mehr zum Torabschluss. Eigentlich hatte der junge Stürmer in dieser Aktion alles richtig gemacht und das zweite Tor wäre verdient gewesen. Dies rächte sich aber spätestens in der 67. Minute als Marco Schneuwly nach einer Flanke mit einem herrlichen Direktabnahme das 1:1 erzielte. Nach dem Ausgleich kam keine Spannung im Spiel mehr auf. Der FCZ war in der Offensive auch nach den Einwechslungen von Chermiti und Chikhaoui zu keiner Reaktion fähig und so blieb es am Ende beim 1:1 Unentschieden.
Marco Schneuwly zeigte sich nach dem Spiel glücklich: "In der ersten Halbzeit haben wir wenig zustande gebracht. Trotzdem haben wir nach dem Seitenwechsel eine positive Reaktion gezeigt und sind am Ende glücklich über den einen wichtigen Punkt." Der FC Thun bleibt in der Rückrunde weiterhin unbesiegt und liegt hinter Basel, YB und Luzern auf dem vierten Platz.

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